By 10. Dezember 2012 Read More →

Ausländergewalt 2010 und Realitätsverweigerung der TAZ

Nachdem ich heute auf einen Artikel über Rassismus bei der Polizei in der taz aufmerksam gemacht wurde bin ich bei folgendem Abschnitt misstrauisch geworden:

Die wichtigste Quelle ist wohl die polizeiliche Erfahrung, die Einzelne machen und die in Erzählungen weitergegeben werden. Polizeiarbeit lebt davon, dass die Kollegen sich erzählen, was sie in ihrem Revier erlebt haben. Zudem wird die Polizeiliche Kriminalstatistik für die Begründung der Auswahl der Zielgruppe herangezogen.

Das ist aber problematisch. Schließlich weisen die Kriminalstatistiken stets eine Häufung von Straftaten bei Ausländern auf, weil dort auch Gesetzesverstöße erfasst werden, die deutsche Staatsbürger gar nicht begehen können. Etwa die Verletzung der Residenzpflicht.

Ich habe mir die Mühe gemacht die Daten zu den Verurteilungen aus dem Jahr 2010 herunterzuladen. In der nachfolgenden Galerie sind die Daten von mir grafisch aufgearbeitet worden. Diese sind aufgeteilt in neues und altes Bundesgebiet, Nationalität und Art der Straftat. Man kann daraus sehr schön sehen, dass der erhöhte Anteil der kriminellen verurteilten Ausländer nur zu einem kleinen Teil durch Verstöße der Residenzpflicht erklärt werden kann.

Der gesamte Text erweckt den Eindruck, vor allem ideologischen Vorurteilen einen wissenschaftlichen Anstrich geben zu wollen. An der Erklärung der Phänomene scheint kein Interesse zu bestehen.

In der Galerie auf FS klicken. Dann kann man auch die Schrift lesen.

Quelle der Daten: Deutsches Statistisches Bundesamt

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